Branchentreffen an der Hochschule Bielefeld

Am 15.07.2026 lud Kunststoffe in OWL e.V. zum zweiten Branchentreffen in 2026 an die Hochschule Bielefeld (HSBI) ein.

          (Bilder: Saskia Henning HSBI)

Nach der Begrüßung und einer Vorstellung der HSBI durch Frau Prof. Dr.-Ing. Angela Ries und Prof. Dr.-Ing. Martin Schäfers erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in aktuelle Forschungs-, Entwicklungs- und Förderthemen. Unter dem Titel „Rethink Kunststofftechnik – Zirkularität als Basis für Resilienz mit Design for R“ zeigten Dr.-Ing. Stephan Kartelmeyer (HSBI/InCamS@BI) und M.Sc. Phillip Krieger (HSBI/InCamS@BI) auf, dass es wichtig ist, Produkte bereits in der Entwicklungsphase so zu gestalten, dass sie langlebiger, reparierbar und besser recycelbar sind. Der Ansatz des Design for R verdeutlicht, wie eine konsequent zirkuläre Produktentwicklung Unternehmen dabei unterstützen kann, Ressourcen zu schonen und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken.

          (Bilder: Saskia Henning HSBI)

Anschließend stellte Artjom Hahn von der Effizienz-Agentur NRW in seinem Vortrag „Ressourcenschutz durch Einsatz von Sekundärkunststoff dank attraktiver Förderung“ Fördermöglichkeiten für den Einsatz von Sekundärkunststoffen vor. Er zeigte auf, wie Unternehmen durch attraktive Förderprogramme den Einsatz nachhaltiger Entwicklungen ausbauen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten können.

Ein besonderes Highlight war der anschließende geführte Rundgang durch die Labore und die Experimentierhalle der HSBI. An verschiedenen Stationen präsentierten die wissenschaftlichen Mitarbeitenden aktuelle Forschungsprojekte und standen den Gästen für Fragen und fachliche Gespräche zur Verfügung. Das Format ermöglichte einen praxisnahen Einblick in die technische Ausstattung sowie in innovative Forschungsansätze der Kunststofftechnik an der HSBI.

Beim abschließenden Imbiss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue zu knüpfen. Die Veranstaltung bot damit nicht nur interessante Einblicke in Forschung und Entwicklung, sondern förderte auch den Austausch zwischen Wissenschaft und Industrie – eine wichtige Grundlage, um die Transformation der Kunststoffbranche gemeinsam voranzutreiben.

         

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