Kunststoffe in OWL e.V. auf der KUTENO 2026

Erfolgreiche KUTENO/KPA 2026: Fachkräfte, Vernetzung und Innovation im Fokus

Drei intensive und erfolgreiche Messetage liegen hinter uns: Kunststoffe in OWL e.V. blickt gemeinsam mit seinem Partner kunststoffland NRW e.V. auf eine rundum gelungene KUTENO 2026 zurück. Der gemeinsame Messestand bot erneut eine zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung und die Präsentation der Leistungsfähigkeit der Kunststoffbranche in Nordrhein-Westfalen.

Ein besonderes Highlight war erneut die Handspritzgießmaschine von kunststoffland NRW e.V., die nicht nur zahlreiche Besucherinnen und Besucher begeisterte, sondern auch allen Mitgliedsunternehmen kostenfrei zur Ausleihe zur Verfügung steht. Sie ist ein wertvolles Instrument für die Nachwuchsgewinnung und Öffentlichkeitsarbeit mit der auf einfache Art und Weise die Grundlagen der Kunststoffverarbeitung veranschaulicht werden können.

Qualifizierungs-Power für Kunststoff in OWL

Ein besonderer Schwerpunkt lag in diesem Jahr auf dem Thema Fachkräfteentwicklung. Auf der Red Stage organisierte Kunststoffe in OWL e.V. einen Vortragsblock unter dem Titel:

„Vom Azubi bis zum Ingenieur: Qualifizierungs-Power für Kunststoff in OWL“

Die Vorträge machten deutlich: Die Zukunft der Kunststoffindustrie hängt maßgeblich von qualifizierten Fach- und Führungskräften ab – und OWL verfügt über ein starkes Netzwerk aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Weiterbildungsakteuren.

Den Auftakt bildete die Vorstellung des Projekts CirQualityOWL plus. Beate Kolkmann (Food-Processing Initiative e.V.) und Leon Diel (Hochschule Bielefeld) präsentierten Qualifizierungsansätze für die Circular Economy. Im Mittelpunkt standen zukünftige Kompetenzbedarfe, zentrale Handlungsfelder sowie die neue Qualifizierungslandkarte, die Unternehmen und Fachkräften Orientierung auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft bietet.

Anschließend zeigten Prof. Dr.-Ing. Angela Ries und Prof. Dr.-Ing. Martin Schäfers von der Hochschule Bielefeld (HSBI), wie das Maschinenbaustudium mit Schwerpunkt Kunststofftechnik gezielt auf Aufgaben in Entwicklung, Produktion und Management vorbereitet. Praxisnahe Projekte, moderne Labore und enge Industriekontakte schaffen ideale Voraussetzungen für den Berufseinstieg.

Auch die Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe stellte ihre Angebote vor: Prof. Dr.-Ing. André Springer und Dr.-Ing. Lutwin Spix präsentierten die Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik im Studiengang „Produktionstechnik – Innovative Produktionssysteme“. Besonders die Kombination aus Laborpraktika, Unternehmensbesuchen und dualen Studienmöglichkeiten verdeutlicht die hohe Praxisnähe des Studiums.

Einen Einblick in die enge Verzahnung von Forschung, Lehre und industrieller Anwendung gab Dr.-Ing. Florian Brüning von der Kunststofftechnik Paderborn gGmbH. Anhand aktueller Forschungsprojekte wurde deutlich, wie regionale Kooperationen Innovationen fördern und gleichzeitig zur Fachkräftesicherung beitragen.

Den Abschluss bildete Carsten Kießler, Vorstandsvorsitzender von Kunststoffe in OWL e.V. und Leiter des Instituts für Kunststoffwirtschaft OWL (ikuowl). In seinem Vortrag machte er deutlich, dass die Sicherung von Fachkräften heute vor allem durch gezielte Aus- und Weiterbildung gelingt. Gerade in Zeiten knapper Fachkräfte wird die Qualifizierung eigener Mitarbeitender – vom Azubi bis zur Führungskraft – zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

      

Studierende entdecken die Vielfalt der Kunststoffbranche

Ein weiterer Höhepunkt waren die geführten Messerundgänge für Studierende der Hochschule Bielefeld (HSBI), der Universität Paderborn und der TH OWL, die Kunststoffe in OWL e.V. gemeinsam mit kunststoffland NRW an zwei Messetagen organisierte.

Die teilnehmenden Studierenden befanden sich in unterschiedlichen Phasen ihres Studiums: Einige hatten sich bereits auf Kunststofftechnik spezialisiert, andere standen noch vor der Wahl ihres fachlichen Schwerpunkts. Ziel der Rundgänge war es, die enorme Vielfalt der Kunststoffbranche sichtbar zu machen und direkte Kontakte zwischen Unternehmen und Nachwuchskräften zu ermöglichen.

Im Fokus standen Fragen wie: Welche Tätigkeitsfelder bieten die Unternehmen? Gibt es Praktika oder Themen für Abschlussarbeiten? Welche Einstiegsmöglichkeiten eröffnet die Branche?

Die Führungen boten den Studierenden eine hervorragende Gelegenheit, erste wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen und mehr über berufliche Perspektiven zu erfahren. Gleichzeitig konnten Unternehmen junge Talente frühzeitig für die Kunststoffbranche begeistern.

Besucht wurden:

  • BARLOG Plastics GmbH
  • Oskar Lehmann GmbH
  • KraussMaffei
  • digicolor | Gesellschaft für Kunststoffmaschinentechnik mbH
  • Lohner Kunststoffrecycling GmbH
  • SITRAPLAS GmbH
  • EKT GmbH & Co. KG
  • ARBURG GmbH + Co KG
  • EWIKON Heißkanalsysteme
  • KKR Klever Kunststoffrecycling

Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Unternehmen für die spannenden Einblicke und den offenen Austausch sowie den Studierenden für ihr großes Interesse und ihre aktive Teilnahme.

   

Die KUTENO 2026 hat einmal mehr gezeigt: Die Kunststoffregion OWL lebt von starken Netzwerken, innovativen Unternehmen und engagierten Menschen. Gemeinsam gestalten wir die Zukunft der Kunststoffindustrie – nachhaltig, praxisnah und vernetzt.

Wir freuen uns auf die KUTENO 2027!

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